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    Erlebe Karibik & Jamaika

    Gesundheit in der Karibik

    erlebe-karibik hat sich bemüht, die Korrektheit der folgenden Informationen zur Gesundheit zu garantieren. Dieser Text wurde u.a. von einer sachverständigen Instanz geprüft und korrigiert. Wir raten Ihnen, immer auch selbst Kontakt mit einer medizinischen Stelle aufzunehmen, die mit der Sachlage vertraut ist, um den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Die Karibik ist ein sauberes Gebiet, das Risiko zu erkranken ist hier klein. Dennoch ist das Erkrankungsrisiko in der Karibik etwas größer als zu Hause. In einem tropischen Klima gibt es einfach mehr Bakterien. Die feuchte Wärme ist ein guter Nährboden für Krankheitserreger. Vor der Reise können Sie bereits einige Vorsorgemaßnahmen treffen, diese besprechen wir zuerst. Danach erläutern wir, was Sie vor Ort machen können, um gesund zu bleiben, und schließlich erklären wir, worauf Sie achten sollten, wenn Sie wieder zu Hause sind.

    Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie den Beipackzettel mit, sodass kein Zweifel aufkommt, dass Sie ein Drogenkonsument sein könnten. Sorgen Sie auch dafür, einen extra Vorrat mitzunehmen, sodass Sie nicht in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen. Nehmen Sie eine englische Bescheinigung Ihres Arztes mit, in dem die Medikamentverordnung bestätigt wird. Es ist auch praktisch, ein Rezept mit dem Namen des Medikaments auf Latein bei sich zu haben, das ist für alle Ärzte und Apotheker verständlich.
    Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, sollten Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mitnehmen, oder eine extra Brille bzw. ein Paar Kontaktlinsen. Für Schnorchler/Taucher werden bei den Tauchläden/Tauchschulen angepasste Tauchbrillen verkauft (und vermietet).

    Sorgen Sie dafür, dass Sie vor Ihrer Reise Kontakt mit einer kompetenten medizinischen Stelle aufnehmen, wie einem Krankenhaus oder in größeren Städten dem Gesundheitsamt. Eine Last-Minute-Reise in die Karibik ist für einen gesunden Menschen kein Problem; zur Not können Sie auf dem Flughafen noch zu einer Travel Clinic oder dem medizinischen Dienst gehen. Nehmen Sie auf jeden Fall immer Ihren Impfpass mit, wenn Sie einen haben. Natürlich ist es besser, die Karibik Impfungen schon lange im Voraus zu regeln. Dabei ist wichtig, dass die Einrichtung an die Sie sich wenden (z. B. Tropeninstitut, Hausarzt oder Krankenhaus) Mitglied der Ländlichen Ratgeberzentrale für Reisende ist (www.ratgeberzentrale.de). Diese Organisation stellt sicher, dass die angeschlossenen Einrichtungen auf dem Gebiet von Impfungen und Krankheitsprävention in den Tropen auf dem letzten Stand sind. Die Preise der Karibik Impfungen können unterschiedlich sein, es lohnt sich, sich zu erkundigen.
    Detaillierte Informationen zum Thema Gesundheit finden Sie auf den Webseiten der Charite und Fit for Travel.

    Nachstehend geben wir Ihnen bündige Informationen über oft vorkommende Krankheiten, die sich auf den gesunden, nicht-schwangeren Reisenden, der nicht länger als 1 Monat in der Karbibik bleibt, richten. Stellen Sie selber sicher, dass Sie aktuelle Informationen für Ihre eigene Situation erhalten.

    Karibik Impfungen

    Impfungen gegen DTP (Diphtherie, Tetanus und Polio, ca. 10 Jahre gültig) und Hepatitis A werden empfohlen. Die DTP-Impfung haben die meisten Menschen bereits in ihrer Jugend erhalten. Nach einer Wiederholungsspritze brauchen Sie sich darum erst mal nicht mehr zu kümmern.
    Die reguläre Hepatitis A Impfung hat eine begrenzte Wirkungsdauer, darum muss sie kurz vor die Reise gegeben werden. Wenn Sie häufiger oder für längere Zeit in Länder reisen, in denen Hepatitis A vorkommt, können Sie erwägen, eine Langzeit-Impfung zu nehmen, wie zum Beispiel Havrix. Denken Sie allerdings daran, dass diese Impfstoffe teuer sind und nach 6 Monaten eine Wiederholungsimpfung durchgeführt werden muss.
    Eine Impfung gegen Bauchtyphus wird empfohlen, wenn Sie länger als 3 Monaten in die Karibik reisen. Die Impfung gegen Gelbfieber ist für Guadeloupe, Dominica und Grenada verpflichtet, wenn Sie vor dieser Reise in einem Gebiet waren, in dem Gelbfieber herrscht.

    Denguefieber

    Dengue kommt in der Karibik vor. Diese durch Mücken übertragene Krankheit kommt in vielen tropischen Gebieten vor. Die Mücken leben hauptsächlich in kleinstädtischen und ländlichen Gebieten und stechen vor allem tagsüber und bei künstlicher Beleuchtung. Um einer Erkrankung vorzubeugen, sollten Sie stehende Gewässer meiden, bedeckende Kleidung tragen und ein Anti-Mückenmittel benutzen. Gegen das Denguefiebervirus gibt es bisher keinen Impfschutz. Für weitere Informationen über diese Krankheit und die aktuelle Information bezüglich eventueller Epidemien können Sie am besten auf den oben erwähnten Websites nachsehen oder Kontakt mit einem medizinischen Institut aufnehmen.

    Neben der Beachtung der für Ihre Situation passenden Karibik Impfungen und der Fürsorge, dass Sie vor Ihrer Reise so gesund wie möglich sind, ist es natürlich wichtig zu verhindern, dass Sie vor Ort krank werden. Seien Sie vor Ort sehr aufmerksam: Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie haben, suchen Sie vor Ort den Rat eines Arztes.

    Zika-Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete* verzichten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

    Hautpflege

    Nehmen Sie kleine Wunden in tropischen Ländern ernst. Beobachten und desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.
    Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme. Lassen Sie beim Schnorcheln ruhig Ihr T-Shirt und Ihre (kurze) Hose an!! (Wir machen das auf jeden Fall immer so).
    Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und benutzen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten (Sorgen Sie also dafür, dass Sie nicht zu sehr einer Blume ähneln). Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, ist es am Besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen, darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich eventuell nach der morgendlichen Reinigung einpudern, um Ausschlag zu vermeiden (prickly heat).
    Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach jedem Toilettenbesuch und kauen Sie lieber nicht an den Nägeln.
    Diarrhö
    Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (besonders scharfes Essen) können Ihre Därme durcheinander bringen. Solange dies nur gepaart ist mit ‚dünner Entlastung‘ ohne Nebenerscheinungen, können Sie sich am besten ein wenig Ruhe gönnen und dafür sorgen, dass Sie genug trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen (nicht geeignet für Kinder unter 2 Jahre). Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es sich so anfühlt, als wenn die Diarrhö vorbei wäre. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zur Toilette gehen können, also z. B. wenn Sie reisen müssen. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt auf mit einem Arzt, dann kann mit Hilfe von Labortests untersucht werden, ob es Grund zur Sorge gibt. Glücklicherweise sind die medizinischen Einrichtungen in der Karibik im Allgemeinen sehr gut.

    Diarrhö vermeiden

    Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffe. Eiswürfel sind am ehesten vertrauenswürdig, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugesetzt wurde.
    Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht oder gebacken sein. Von westlichen Salaten, die in Salad-Bars oder teuren Hotels gebräuchlich sind, ist im Allgemeinen abzuraten. Hamburger sind (eigene Erfahrung) im Allgemeinen eher risikoreich als das Fleisch, das die lokale Bevölkerung isst. Gegen alle Erwartungen ist es im Allgemeinen sicher, bei Straßenständen zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: Die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Achten Sie allerdings darauf, wie die Teller, Gläser und das Besteck abgewaschen werden. Oft gibt es kein fließendes Wasser und wird in einem Eimer gewaschen, der in der Sonne steht. In diesem Fall ist es schlauer, sich nach einer anderen Gaststätte umzuschauen. Auch Restaurants, bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind anzuraten. Was die Straßenstände betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, denn es hat dann manchmal den ganzen Tag ungekühlt gelegen. Ein bewährtes Hausmittel gegen Austrocknung bei Diarrhö ist das Trinken von Cola und Brühe (nicht unbedingt gleichzeitig)

    WICHTIG!

    Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein) Fieber, Darmkoliken oder andere Beschwerden haben, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie mit Ihrem Hausarzt Kontakt auf und melden Sie wie lange und wo Sie in der Karibik waren und was Sie dort getan haben. Wenn Sie viel Kontakt mit den Einheimischen hatten ist es vernünftig, einen Mantoux-Test machen zu lassen (TBC).
    Klicken Sie hier für eine Übersicht der Bausteine in der Karibik

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    Der Verkauf unserer Karibikreisen wurde eingestellt

    Bitte beachten Sie, dass wir den Verkauf unserer Karibkreisen eingestellt haben. Sollten Sie bereits eine Reise mit erlebe-karibik gebucht haben, findet diese natürlich statt und wir sind weiterhin per Mail und telefonisch für Sie erreichbar.

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